[Norddeutschland] Die „Identitäre Bewegung“

via linksunten (da gibt es auch Fotos und mehr Infos in den Kommentaren)

„Im derzeitigen Deutschland wird die Gefahr mit rechter Gewalt konfrontiert zu werden für viele Menschen immer größer. Klar ist, dass die TäterInnen dabei nicht immer aus organisierten Strukturen der extremen Rechten stammen. Eine diffuse, im öffentlichen Diskurs häufig formulierte und relativierende „Angst vor den Anderen“ wird oft als ein Grund dafür genannt, dass vermehrt „besorgte BürgerInnen“ Brandsätze in Häusern für Hilfesuchende zünden, Busse blockieren, Menschen bedrohen, beleidigen, erniedrigen. Ihr Motiv dabei ist immer auch ein rassistisches. Der kaum noch schleichenden, gesellschaftlichen Integration rechter Ideologien gilt es sich in den Weg zu stellen, potentielle TäterInnen handlungsunfähig zu machen und Menschen vor rechter Gewalt zu schützen.

Im Folgenden veröffentlichen wir Informationen zu den Strukturen und Akteuren der „Identitären Bewegung“ in Norddeutschland. Die Einflussnahme auf öffentliche Diskurse und ihr Beitrag zu einer für viele Menschen immer gefährlicher werdenden Gesellschaft gab dazu Anlass. Ihnen sollen die Räume, die Straßen, die Anonymität als Rückzugsraum genommen werden.

Überblick

Identitäre Bewegung Deutschland (IBD)

  • Struktur & Organisation

Identitäre Bewegung Hamburg (IB HH)

  • Mitglieder der IB HH
  • Hamburger Burschenschaft Germania-Sicherheit, Training & Hitlergrüße
  • Getrennt marschieren, vereint schlagen- AfD/JA und IB

Identitäre Bewegung Nord-Niedersachsen (IB NDS)

Identitäre Bewegung Mecklenburg-Vorpommern (IB M-V)

  • Mitglieder der IB M-V
  • Der Verein Heimwärts e.V.

Identitäre Bewegung Schleswig-Holstein (IB S-H)

  • Hintergrund
  • Der Weg zur Identitären Bewegung
  • Identitas Nord-Identitas Gemeinschaft-Identitäre Bewegung Schleswig-Holstein

Fazit

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[HH] Neonazi-Lehrer Jochen Schmutzler arbeitet an staatlicher Grundschule

via LINKSUNTEN

„Aktuell arbeitet der Neonazi-Lehrer Jochen Schmutzler (Jahrgang 1965) an der staatlichen Grundschule Hohe Landwehr, in der ca. 60% migrantische Schüler_innen unterrichtet und Integrationsklassen angeboten werden. Jochen Schmutzler und seine Frau Karin Schmutzler sind in Hamburg keine Unbekannten.

Bereits im Juni 2007 war die Öffentlichkeit über die neonazistischen Aktivitäten des Lehrer-Ehepaars informiert worden. In einem Beitrag des WDR vom 31.Mai 2006 äußerte sich die zum damaligen Zeitpunkt in einer Grundschule angestellte Karin Schmutzler wie folgt: „Ich höre lieber Leute rufen ‚Ausländer raus‘ als ‚Deutschland, verrecke‘. Und: „Wir sind dafür, Kindergeld nur an deutsche Familien zu zahlen.“ Sehr viel deutlicher wurde sie damals im nicht ausgestrahlten Teil ihres Interviews, wo sie zugibt, mit welcher Intention sie ihren Beruf ausübt: „Ich war eine gute Lehrerin, weil ich den Kindern ein geschlossenes Weltbild geben kann, eine gute Portion Geborgenheit. Wir NPD-Frauen wollen nicht jede Randgruppe mit einbeziehen, wir definieren uns ganz klar als Deutsche, die eine deutsche Kultur weitergeben. Dadurch geben wir einem Kind einen engen und ganz klaren Rahmen, in dem es sich bewegen kann“ (vgl. Zeit Artikel).

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Chronik online!

Unter http://antifainfopool.blogsport.eu/chronik/ fangen wir nun an rechte Aktivitäten in Hamburg und Umland zu dokumentieren. Für 2016 ist schon einiges online. Ergänzungen gerne per Mail an aipATnadir.org

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Antifainfo ist Antifainfopool

Ahoi,
wir sind wieder aktuell am Start!
Ab jetzt wieder aktuelle Termine, Mobi und Hintergründe rund um das Thema Antifa in Hamburg und Umland!
Bei Twitter und auch sonst #nonazishh / twitter.com/antifainfo

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Antifainfo.de

Antifainfo.de ist wieder aktuell und läuft – dieser Blog stellt seine Arbeit ein. Bitte verlinkt auf www.antifainfo.de.

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04.05.13 Buchvorstellung: Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik

Teile des Herausgeber_innenkollektivs lesen aus dem bald erscheinenden Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken” (http://www.edition-assemblage.de/fantifa/). Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen “Geschichtsschreibung” spielen sie kaum eine Rolle. Das Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik” will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik. Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden.

Datum und Zeit:
04. Mai 2013 – 18:30
Veranstaltungsort:
Rote Flora

Veranstalterin: [a²]

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11.04. Pinneberg – Keine Ruhe für Nazis!

Keine ruhe für Nazis! Gegen den Nazi-Stammtisch im Rondo
Demonstration am 11.04.2013 Bhf. Pinneberg/Quellental 18 Uhr

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Hamburg:
17h – Bahnhof Altona: Ausgang Mercado/Blume 2000

Infos unter: http://antifapinneberg.blogsport.de

Aufruf:

Am 14.03. machten Antifaschist_innen öffentlich dass sich im ?Rondo? in
der Richard-Köhn-Str. 46 die Neonazis des NPD Kreisverbands-Pinneberg
treffen.
Wir freuen uns sehr, dass das Treiben der NPD öffentlich gemacht wurde,
denn dort, wo sich Nazis ungestört treffen, kann sich ihr Gedankengut
ohne Widerstand ausbreiten.
Es ist offensichtlich, dass sich der NPD-Landesverband
Schleswig-Holstein in einer tiefen Krise befindet. Die andauernden
personellen Probleme der NPD wurden schon vor der Landtagswahl am 6.Mai
2012 deutlich, wo diePartei nur 0,7% der Wählerinnen stimmen bekam. In
folge dieses Wahldesasters wurde Jens Lütge am 10 Juni nicht wieder als
Vorsitzender bestätigt und Ingo Stawitz zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Auch der einzige regelmässige Naziaufmarsch Schleswig-Holsteins in
Lübeck wird dieses Jahr nicht stattfinden. Dennoch ist es wichtig sich
nicht auf der Schwäche der Neonazi-Szene auszuruhen, sondern weiter
aktiv gegen sie vorzugehen. Denn überall dort wo Nazis ohne Gegenwehr
bleiben, können sie ihr menschenverachtendes Weltbild ausleben. So wie
es richtig ist sich Naziaufmärsche in den weg zustellen, Infotische zu
verhindert, so müssen auch die Treffpunkte der Nazis offen gelegt werden.

via Antifa Pinneberg

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27.04. GREECE – Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft

Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft

Aufruf der Antifaschistischen und Autonomen Gruppen Hamburg zur Unterstützung der Demonstration „Für die soziale Revolte – Solidarität mit den selbstorganisierten Kämpfen in Griechenland“ am 27. April 2013 in Hamburg. Heraus für eine starke antifaschistische Bewegung in Griechenland. Zeigt Solidarität gegen rassistische und faschistische Bewegungen überall!

Die Krise bewegt, und die gesellschaftliche Dynamik in diesem Prozess macht auch vor extrem rechten Einstellungen innerhalb der Gesellschaft nicht Halt. Aber nicht nur Populismus und die Rückbesinnung auf die „Nationale Volksgemeinschaft“ führen zum Erstarken dieser rechten Strömungen. Auch die von der Europäischen Union erzwungene griechische Troika und das deutsche „Spardiktat“ sind Wasser auf den Mühlen all jener, die schon immer davon überzeugt waren, dass die Griech_innen fremdbestimmt seien und der Weg aus der Krise nur über eine „Nationale Einheit“ führe. Seit Juni 2012 regiert in Athen eine sogenannte Regierung der Nationalen Einheit aus der konservativen Nea Demokratia (ND), der sozialistischen PASOK und der Demokratischen Linken.
Gleich nach den letzten Parlamentswahlen im Sommer letzten Jahres zeigte der Rechtsruck innerhalb der griechischen Gesellschaft Wirkung. Im Wettlauf um die Durchsetzung der Sparpakete sprach die Regierung von „rausgeworfenem Geld“ für die ärztliche Betreuung von Flüchtlingen. Die rassistischen Politik zeigte sich deutlich mit der Operation „Xenios Zeus“ (gastfreundlicher Zeus): In mehreren Wellen wurden systematisch Stadtteile und Häuser nach asylsuchenden Flüchtlingen und Migrant_innen durchsucht. Dabei ging die Polizei mit äußerster Brutalität gegen alle vermeintlichen Nicht-Griech_innen vor. Mehrere Tausend Festgenommene wurden auf ihren Aufenthaltsstatus hin überprüft und wenn möglich in zuvor errichtete Lager deportiert, von wo aus sie abgeschoben werden sollten. Offizielles Ziel dieser rassistischen Politik ist es, gesellschaftliche Handlungsfähigkeit zu beweisen. Folgt man dem verantwortlichen Minister für Bürgerschutz, Nikos Dendias (ND), so seien die Flüchtlinge schlimmer als die deutschen Truppen, die das Land während des Zweiten Weltkriegs erobert hatten. In einem TV-Interview fasste er dies mit den Worten zusammen: „Was hier stattfindet ist die größte Invasion, die Griechenland jemals erlebt hat“.

Die faschistische Goldene Morgenröte
Seit Mai 2012 ist die faschistischen Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) im Parlament vertreten, nachdem sie bei den Wahlen fast sieben Prozent der Stimmen erhielt. Chrysi Avgi, deren Mitglieder sich zuweilen mit dem Hitlergruß begrüßen, ein abgewandeltes Hakenkreuz als Symbol verwenden oder das Horst-Wessel-Lied singen, spielen bei der Organisierung von Bürgerwehren und faschistischen Schlägertrupps gegen Migrant_innen, Linke und Anarchist_innen eine zentrale Rolle. Zu diesem Kampf um die Straße gehört auch das Verteilen von Essen an Griech_Innen oder die Blutspende für den „Erhalt des griechischen Volkes“.
Die faschistische Chrysi Avgi entstand kurz nach der Militärdiktatur in den 1980er Jahren. Sie verfügte schon damals über exzellente Beziehungen zu Staat und Justiz, konnte dies aber nicht in Wählerstimmen umwandeln, da die Erinnerung an die Militärdiktatur noch zu frisch war. Bis vor einigen Jahren fristete sie ein Leben als Kleinstpartei, ihre Propaganda war in der griechischen Gesellschaft kaum anschlussfähig. Jedoch bedienten sich Polizei und Staat auch in der Vergangenheit immer wieder ihrer faschistischen Schlägertrupps, um gegen Demonstrationen von Anarchist_innen, Linken und Student_innen vorzugehen. Chrysi Avgi agiert auf der Straße als paramilitärische Einheit, in ihrem Parteiprogramm propagiert sie die „Reinheit der Rasse des griechischen Volkes“ und ruft unter anderem zur Zwangssterilisierung von Müttern behinderter Menschen auf.
Ihre Beziehungen zu extrem rechten Organisationen reichen bis nach Deutschland: Hier versuchte die Partei Ende Januar 2013 ein Büro in Nürnberg zu etablieren. Gute Kontakte pflegt sie zur NPD und der Kameradschaftsgruppe Freies Netz Süd. So sprach Parteimitglied und Sänger der griechischen NS-Black-Metal-Band Nick Giohalas in den Jahren 2005 und 2007 auf dem von der NPD mitorganisierten „Fest der Völker“ in Jena.

Die antifaschistische Selbstorganisierung stärken!
Für antifaschistische Kräfte ist es schwierig, den von der Regierung geplanten und durch die Polizei durchgesetzten Säuberungen etwas entgegenzusetzen. Die Repression gegen aktive Antifaschist_innen ist allgegenwärtig. So wurden Ende September 2012 bei einer Motorraddemo 15 Antifaschist_innen über mehrere Tage festgenommen, misshandelt und erst nach Zahlung einer hohen Geldsumme auf Kaution freigelassen. All dies geschah als Antifaschist_innen in verschiedenen Stadtteilen Flyer über die faschistischen Banden verteilten.
Ein Schwerpunkt antifaschistischer Arbeit ist die Bekämpfung der faschistischen Bürgerwehren und der Parteibüros von Chrysi Avgi. So werden deren Büros immer wieder angegriffen und verwüstet. In Stadtteilen, in denen neue Parteibüros eröffnen, bilden sich schnell antifaschistische Bündnisse, welche Demonstrationen organisieren und über Chrysi Avgi informieren. Motorraddemos mit mehreren Tausend Antifaschist_innen durch die Stadtteile, organisierter Selbstschutz vor besetzten Häusern und Migrantenunterkünften sind Strategien, um den faschistischen Banden der Chrysi Avgi den Raum zu nehmen.

In Griechenland gilt wie überall: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Solidarität mit den selbstorganisierten antifaschistischen Bewegungen!
Für die soziale Revolte!

Kommt am Samstag, den 27.04.2013 um 15 Uhr vor die Rote Flora, Achidi-John-Platz, Hamburg!

Antifaschistische und Autonome Gruppen Hamburg

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06.04. Bundesweite Demo gegen Rassismus

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23.03. HH-Horn – Rassist_innen angehen!

Aufruf vom HBgR

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